Polyvagal-Theorie – Pro und Contra

Neurowissenschaftliche Grundlagen, Anwendungen und aktuelle Diskussionen der Polyvagal-Theorie
Live-Online-Workshop mit Dr. med. Antonia Pfeiffer
Neben einem verständlichen Überblick über die theoretischen Grundlagen wird Frau Dr. Pfeiffer anhand kleiner praktischer Übungen zentrale Konzepte der Polyvagal-Theorie unmittelbar erfahrbar machen. So entsteht eine lebendige Verbindung zwischen neurowissenschaftlichem Wissen, therapeutischer Praxis und kritischer Reflexion.
Die Veranstaltung richtet sich an Psychotherapeut:innen, Berater:innen, Pädagog:innen, Ärzt:innen und alle Interessierten, die sich fundiert und kritisch mit der Polyvagal-Theorie auseinandersetzen möchten.
Dienstag, den 8. September 2026 | 18:30-21:30 Uhr | 75 €

Die Polyvagal-Theorie des amerikanischen Neurophysiologen Stephen Porges hat in den vergangenen Jahren die Psychotherapie, Beratung und Traumatherapie nachhaltig beeinflusst. Gleichzeitig ist sie zunehmend Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen geworden. Die wachsende Kritik hat viele Fachpersonen verunsichert und Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen dieses Modells aufgeworfen.
In dieser Veranstaltung setzt sich die Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. med. Antonia Pfeiffer fundiert mit den neurowissenschaftlichen Grundlagen der Polyvagal-Theorie, ihren praktischen Anwendungsmöglichkeiten sowie den aktuellen wissenschaftlichen Debatten auseinander.
Ziel des Abends ist es, einen offenen Raum für eine differenzierte Auseinandersetzung zu schaffen: Was ist empirisch gut belegt? Welche Konzepte haben sich in der therapeutischen Praxis bewährt? Wo liegen die Grenzen der Theorie, und wie sind die Einwände der Kritiker einzuordnen?
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