Vertiefungs-Workshops

Diese Kurse richten sich an erfahrene EEH-Berater/innen, Psycho- und Babytherapeuten/innen, um wichtige Themen der Primärprävention und Präventiven Körperpsychotherapie zu vertiefen.

Kurse und Termine

Bindung und Autonomie – Modul I – 3-tägiges Seminar

Bindungsorientierte Gruppenarbeit mit Kleinkindern
Frühe Hilfen auf Basis der EEH Bindung braucht Entspannungsfähigkeit, Selbstanbindung und Anerkennung. Was ist aber, wenn die Lebensbedingungen für die Eltern schwierig sind und gerade das, was gut tut, für sie zunächst nicht akzeptabel ist? Aufbauend auf die EEH hat Ursula Henzinger ein Zusatz-Modul konzipiert: „Bindung und Autonomie – EEH für Frühe Hilfen“. Dieses besteht aus 3 Seminaren (die auch einzeln gebucht werden können). Es soll dazu dienen, über die autonomen Fähigkeiten des Babys und Kleinkindes die körperorientierten Prinzipien und Methoden der EEH effektiver einzusetzen.
Frühe Hilfen auf Basis der EEH Modul I: Bindung und Autonomie – Bindungsorientierte Gruppenarbeit mit Eltern, Baby oder Kleinkind Termin Modul I:
06.-08. November 2018

Leitung: Ursula Henzinger, Pädagogin, Humanethologin, EEH-Fachberaterin, B.A.S.E®-Trainerin, (Österreich)
Kosten: 375 € pro Kurs
Umfang: 3 Tage/18,5 Stunden pro Kurs
Kursort: ZePP, Bahnhofstr. 12, 28195 Bremen

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Stillen und Bindung

Nährende Nähe – EEH Begleitung rund um Stillthematiken Zweitägiger Vertiefungsworkshop (insgesamt 11,5 Std)
In der EEH Begleitung von Eltern-Kind-Paaren begegnen uns unweigerlich immer wieder Themen rund um die kindlichen Ernährungsbedürfnisse. Das Nähren, das Stillen dieser stellt für Eltern oftmals eine große Herausforderung dar, in denen sich andere, dahinterstehende eigene Dynamiken verstärkt zeigen können. In diesem Vertiefungsworkshop liegt der Fokus einerseits auf der Vermittlung von Wissen rund um die kindlichen Ernährungsbedürfnisse, andererseits auf die konkrete Anwendung und praktische Verknüpfung einzelner EEH Werkzeuge, die sich im Besonderen in Bezug auf Themen rund um das Stillen anbieten. Basierend auf das Konzept der Selbstanbindung werden wir gemeinsam körperorientierte Wege erarbeiten, um in der Begleitung Möglichkeiten aufzeigen zu können, bei denen deutlich wird, dass elterliche und kindliche Bedürfnisse einander nicht ausschließen.
Termine:
23./24. Juni 2016

Leitung: Barbara Walcher
Kosten: 220 €
Kursort: ZePP, Bahnhofstr. 12, 28195 Bremen

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Dreitägiger Supervisions-Workshop

Fallbesprechungen, Diagnostik, Methodenvertiefung
Die Supervisons-Workshops bieten Gelegenheit, um erste Erfahrungen im Einsatz und der Durchführung der EEH-Arbeit gemeinsam zu reflektieren und beleuchten. Ziel dieser Kurse ist es, dass die Auszubildenden in der letzten Phase ihrer Ausbildung, mehr Handlungssicherheit in der Auswahl von unterschiedlichen Methoden der EEH, der Einschätzung von Fallsituationen sowie diagnostischen Fragestellungen entwickeln. Ein optimaler Zeitpunkt, um mit dem Besuch der Supervisionskurse zu beginnen, ist die zweite Hälfte der EEH-Ausbildung. Weiterhin sind die supervisorischen Workshops dann sinnvoll, wenn bereits praktische Erfahrungen in der Eltern-Kind-Begleitung gemacht wurden.
Workshop: Methodenauswahl in der EEH
Termin: 19. - 21. Oktober 2017
Leitung: Margret Seddig, HP Psych., EEH-Therapeutin
Kosten: 345 € (18 Std.)

Kursort: ZePP, Bahnhofstraße 12, 28195 Bremen

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Spezialmodule für Psychotherapeuten „Eltern-Säugling-Körperpsychotherapie“ – Modul I

Diese Weiterbildungsmodule richten sich speziell an praktizierende Psychotherapeuten, die ihr Wissen rund um die Trauma- und Bindungspsychotherapie mit Eltern, Säuglingen und (Klein-)Kindern erweitern wollen. Das Programm beinhaltet die Vermittlung von theoretischen, praktischen und diagnostischen Werkzeugen der bindungsbasierten Eltern-Säugling-Körperpsychotherapie und Emotionellen Ersten Hilfe (EEH).
Modul I: Körperintelligenz und Selbstanbindung in der Eltern-Säugling-Psychotherapie In dem ersten Basismodul widmen wir uns der Frage, wie achtsame Körperselbstwahrnehmung, spezifische Atemtechniken und bindungsstärkende Körperberührungen eingesetzt werden können, um die Bindungs- und Regulationsfähigkeit von Eltern, Säuglingen und Kleinkindern gezielt zu stärken. Die Besonderheit des EEH-Konzeptes liegt dabei in einer Verbindung von verhaltensbeobachtenden, achtsamkeits- und bindungsorientierten Elementen mit bekannten Konzepten der Körperpsychotherapie. Dabei verfolgt der Ansatz die Annahme, dass sowohl die elterliche Feinfühligkeitsstärkung wie auch die Bearbeitung von ungelösten Entwicklungs- und Bindungstraumatisierungen des Säuglings/Kleinkindes nur gelingt, wo eine stabile und annehmende Körper-Selbstverbindung der Eltern besteht bzw. wiederhergestellt wurde. In dem Kurs werden die Fragestellungen entlang theoretischer Präsentationen, Live- und Videodemonstrationen, szenischer Rollenspiele sowie körperpsychothera-peutischer Übungen vermittelt. Modul II: Trauma und Bindung in der Eltern-Säugling-Psychotherapie Im zweiten Spezialmodul werden psychotherapeutische Techniken für die Begleitung von traumatisch bedingten Regualtions- und Bindungsstörungen von Eltern, Säuglingen und Kleinkindern vorgestellt. Modul III: Geburtstrauma und Bindung in der Eltern-Säugling-Körperpsychotherapie In dem dritten Modul steht die trauma- und bindungspsychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen und Kleinkindern im Zentrum. In der Veranstaltung werden Modelle zur Aufarbeitung von prä- und perinatalen Traumatisierungen des Babys in der Eltern-Säuling-Körperpsychotherapie vorgestellt.

Termine 2017/2018:

2.-5. Mai 2017 - Modul I
6.-9. November 2017 - Modul II
9.-12. April 2018 - Modul III

Leitung: Thomas Harms, Dipl. Psych., Körperpsychotherapeut
Kosten: € 480 pro Modul
Kursort: ZePP, Bahnhofstr. 12, 28195 Bremen

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